Willkommen im Gästebuch zum Film.
Der Film hatte Premiere am Do 07.05.2009 im SKAM.
Mehr über den Film – auch weitere Termine – gibt es auf der Webseite zum Film www.empire-stpauli.de
Wir freuen uns über Lob, Tadel, Kritik, Anregungen, Diskussionen …hier:
Vielen Dank für diese authentische Doku. Ich sehe den Kiez jetzt mit anderen Augen und verstehe die alteingesessenen Anwohner nun besser. Wie man anhand der Hafenstraße und des Park Fiction sehen kann, ist Protest nicht ohne Wirkung. Weiter so! VG, Kempi
Doch, (wenn auch nicht zufällig ;-) es gibt inzwischen eine Fassung mit englischen Untertiteln.
Falls jemand eine solche für eine Vorführung möchte, reicht eine Anfrage per Email an Steffen Jörg.
Sagt mal, es gibt nicht zufällig schon englische Untertitel für den Film? Ich habe eine Anfrage aus Prag bekommen, die dort im Dezember eine Ausstellung zum Thema Gentrification machen und zur Zeit das Rahmenprogramm organisieren. Sie würden gern auch Fime zum Thema zeigen, aber das würde halt nur Sinn machen, wenn es englische Untertitel gäbe.
Ich habe vor kurzem einen Bericht im öffentlich-rechtlichen über St. Pauli und die Veränderungen gesehen. Dort wurden auch die Initiative und der Film erwähnt.
Es ist erschreckend, wie sich St. Pauli seitdem ich aus Hamburg weggezogen bin, immer mehr verändert. Trotz allem Kommerz auf dem Kiez war St. Pauli vor und nach den Hausbesetzungen immer ein lebenswerter Stadtteil. Wenn die Entwicklung so weiter geht, wird der Stadtteil jedoch irgendwann tot sein. Denn man sollte sich darüber klar sein, daß weder unendliche viele Büroflächen vermietet werden können noch unendlich viele Leute existieren, die horrende Mieten bezahlen können.
Macht sich von den Verantwortlichen eigentlich nie jemand Gedanken darüber, warum gute Wohn- und Kulturprojekte wo auch immer sie sind, sich meistens in Altbaugebieten mit gemischter Bewohnung befinden? Egel, ob in den Altbaugebieten in St. Pauli, Ottensen oder Eimsbüttel: man kannte die Nachbarn, grüßte sich auf der Straße und beim Einkaufen und half sich auch mal gegenseitig. All das geht mit neuartigen Bebauungsstrukturen verloren. Und das weiß man eigentlich spätestens seit den anonyomen Wohnturmbauten in den 70ern.
Aber um Gesellschaft geht es hier ja nicht. Es geht ums Geschäft… Bis die Blase platzt und nichts mehr zu retten ist, weil das Alte und Bewährte alles abgerissen ist.
Liebes Empire St.Pauli Team,
> ich habe diese Woche euren Film im Kino gesehen. Ich stamme aus dem gentrifizierten Berlin und finde euren Film sehr gut. Das Thema der Gentrifizierung ist seit einiger Zeit in meinen Fokus gerückt. Aus diesem Grund habe ich mir auch euren Film angeguckt. Ich finde, ihr habt sehr gut Recherchearbeit geleistet und ein umfassendes Bild dieser Problematik gezeichnet. Persönlich beschäftige ich mich ebenfalls mit Dokumentarfilme und weiß daher, welche enorme Arbeit ihr für diesen Film geleistet habt und ziehe meinen Hut vor eurem Projekt. Einerseits finde ich die Entwicklung, die in Berlin, in Hamburg und in vielen anderen Städten stattfindet bedrohlich, andererseits zeigt euer Film und euer Produkt an sich, dass es Menschen gibt, die sich dagegen wehren. Das animiert mich weiterzuarbeiten, um auch mit meinen Projekten etwas zu bewirken.
> Vielen Dank und weiter so!
ich möchte euch für den film danken, auch wenn ich erst seit sechs jahren im viertel wohne.ihr spracht mir aus der seele. dieser prozess der gentrifizierung und des bewohnerwechsel habe ich selbst im freundeskreis zu spüren bekommen. deswegen habe ich in meinem blog einen kleinen beitrag über euren film gepostet und hoffe, dass noch viele menschen diesen film sehen werden. es ist bitter nötig die bewohner aufzurütteln was mit ihrem viertel passieren kann, nicht nur in st.pauli sondern auch in anderen bedrohten stadtteilen und städten.
Vielen Dank für den Film – gestern lief er in Berlin-Kreuzberg auf der Straße, unmittelbar vor den dortigen „Carlofts“ (ein Haus mit „Autoaufzug“, so dass das Auto dann direkt in der Wohnung geparkt werden kann). Und da gehört der Film auch hin: Auf die Straße, so oft wie möglich, überall!
Der Film ist einmalig. Habe ihn mal wieder auf meiner Website erwähnt. Ihr habt gefehlt gestern bei der Diskussion um die HafenCity bei Subvision-Festival. Aber das ist eine andere Geschichte!
wir haben den film bei vimeo haben entfernen lassen, leider mussten wir diesen formalen weg gehen, da wir nicht direkt mit der person in kontkat treten konnten, die ihn dort hochgeladen hat. wir haben den film nicht selber bei vimeo hochgeladen und finden es zum jetzigen zeitpunkt ungünstig, wenn der film online im internet zu sehen ist. generell finden wir es gut, wenn möglichst viele menschen den film zu sehen bekommen (genau deswegen haben wir ihn ja unter cc-lizenz gestellt). wir werden den film selber zu gegebenem zeitpunkt online hochladen und verfügbar machen. der grund warum wir es zum jetzigen zeitpunkt nicht so gut finden, ist folgender: wir sind gerade dabei uns mit dem film bei verschiedenen festivals zu bewerben. bei einigen dieser festivals ist es ein ausschlussgrund, wenn der film schon im fernsehn lief oder frei im internet verfügbar ist. aus diesem grund haben wir uns dazu entschieden, den film noch nicht online zu stellen.
wir hoffen das dieses vorgehen nachvollziehbar ist. zu gegebenen zeitpunkt werden wir den film wie gesagt online stellen.
kurze frage, warum habt ihr/die gwa den film auf vimeo löschen lassen? (siehe http://vimeo.com/5459411)
…trotz der cc-lizenz, oder etwas wegen eines verstoß dagegen?
ja das stimmt, der film bezieht sich nur auf st. pauli süd. das war eine bewußte entscheidung. uns ist bewußt, dass es in st. pauli nord und an anderen stellen in hamburg gleiche und ähnliche prozesse gibt. es hätte allerdings den rahmen des films gesprengt weitere „fässer aufzumachen“. vielleicht ja eine idee für eine fortsetzung ;-)
Gestern den Film im Park Fiction gesehen und war sehr begeistert. Bei vielen Statements konnte ich innerlich nur zustimmend nicken. Was mir aber auch aufgefallen ist: Leider wird nur die südliche Seite der Reeperbahn behandelt. Auch und insbesondere nördlich davon findet seit langer Zeit ein geradezu ekliger Prozess statt. Die Wohlwillstr. ist verkommen zu einem Laufsteg der jungen und hippen, in der Clemens-Schultz-Str. siedeln sich Luxus-Feinkost-Läden an und im Restaurant Jolie speist der geneigte Eppendorfer zu gehobenen Preisen und fühlt sich wie der King von St. Pauli wenn er da so selbstverliebt vorm Laden sitzt. Auch wenn auf den ersten Blick solche Läden sicherlich nicht direkt so in den Gentrification-Blickpunkt springen wie grosse Hochhaus-Bauten, so sind gerade auch solche Läden dafür verantwortlich das unser Viertel mehr und mehr zu Disneyland und dem Austob- und Aussaugviertel unserer Stadt wird.
Ich schliesse mit dem besten Zitat aus dem Film: „Alles was dumm und scheisse ist, passiert hier draussen!“ (Rocko Schamoni)
hallo,
toller film, danke! ein gedanke, der nicht zwingend in den film gehört, aber auch teil der entwicklung ist: menschen, die seit studententagen in st. pauli wohnen, ihre kinder auf schulen hier schicken und (!) sich eigentum anschaffen. man lebt in einem dilemma: teil der g-bewegung zu sein, aber auch dafür zu sorgen, dass st. pauli lebendig bleibt. und damit meine ich natürlich nicht vorrangig den wohnungskauf, aber auch. Denn es bleiben menschen vor ort, denen der stadtteil am herzen liegt, die hier alt werden wollen. vor wenigen jahren sind alle wegegezogen, sobald man kinder gekriegt hat. und man kann auf st. pauli fast keine eigentümer sein, ohne dass man stigmatisiert wird? diese undifferenzierte betrachtung stört besonders dann, wenn die konservierung einer bestimmten subbkultur als einzig wahre entwicklung von st.pauli angesehen wird. und es immer die frage, wer definiert eigentlich was noch alternativ genug ist, um das „bunte“ st. pauli zu repräsentieren. im grunde sind wir alle teil dieser bewegung, dieser veränderung, das anzuerkennen wäre schon eine erster schritt.
nochmal zu den wirklich alten st.paulianern, und das zeigt der film ja auch deutlich, wo bleiben die? auf welchem alternativen straßenfest sieht man sie? Insofern zeigt der dieser film genau das, die zerstörung der öffentlichen räume dieser menschen.
klasse film! bin erst vor ein paar monaten nach st. pauli gezogen, mir war nicht klar, was für schwerwiegende ausmaße das ganze für den stadtteil hat…
macht weiter – spread the word!!
Für mich ist St. Pauli die schönste Blume von der Welt, meine Heimat, mein geliebtes Zuhause; aber manche mögen halt die Dornen und die schmutzigen Wurzeln nicht. Tja, aber ohne die geht die schönste Blume halt kaputt und das will doch keiner außer natürlich Großimmobilien-Fritzen.
Danke für den tollen Film. Und herzlichen Glückwunsch zu Eurem großen Erfolg. Je größer Euer Erfolg desto lauter die Stimme für St. Pauli. Dafür auch vielen Dank. Weiter so! Zeigt den Film überall! Gruß von der Davidstrasse
Antje
Die Idee zum Film ist super. Allerdings ist er m.E. zu lang geraten. Um eine Aussage zu machen, hätte die Hälfte der Zeit gereicht, so ist der Film bisweilen langweilig und redundant.
Schade auch, dass der Film eine klare Grenze zwischen Brauereiviertel und „altem St. Pauli“ zieht und nicht die Grenze, die quer durchs Viertel geht klarer thematisiert. So wird das Bild eines bedrohten harmonischen alten gezeichnet, das von außen zerstört wird.
Die Mieten steigen nicht wegen dem Brauereiviertel (was der einzige, der die im Film konstruierte Grenze überschreitet, auch als „Kaüpitalismus“ thematisiert). Das eine oder andere Interview mit jenen „neu“St.Paulianern, die ihre Kinder nicht in die Schule vor Ort schicken wäre ganz nett gewesen. So ist der Film hier und da informativ im großen und ganzen aber eine vergebene Chance wirklich näher an den komplexen Gentrifizierungsprozess heranzukommen, dessen Akteure im Film sich ganz kritisch aber zu wenig selbstkritisch äußern (an dieser Stelle danke an Rocko Schamoni, der zwar nicht analytisch, aber doch Statementartig das auf den Punkt gebracht hat: Wir sind Teil des Problems und verhalten uns problematisch dazu“)
toller Film, vielen Dank! Ein Download wäre schön. Ihr könntet ihn z.B. über die div. Oneclickhoster verteilen oder als Torrent anbieten. Je nachdem wie groß er ist kann ich euch auch Platz auf meinem Server anbieten.
Gutes Projekt!
Es wäre super wenn man den Film irgendwo downloaden könnte.
Schließlich gehts hier nicht ums Geldmachen, sondern darum möglichst viele Leute für diese Problematik zu sensibilisieren.
Viele Grüße, Jan
Wow – ich war grade in eurem Film, zur Zeit behandeln wir das Thema Gentrifizierung im Unterricht in bezug auf Stadtentwicklung. Das Thema finde ich ziemlich Interessant und eure Art das Darzustellen war wirklich groß. Der Film ist eine riesen bereicherung – vielen dank dafür.
Moinmoin!
Hab grad auf Spiegelonline eber den Film gelesen und muss Euch auch ohne ihn gesehen zu haben, gratulieren!!! Bitte weitermachen !!! Ich habe bis Ende 2007 auf St.Pauli (Wohlwillstrasse) gewohnt und war und bin entsetzt ueber die brutale Verdrängung der St. Paulianer.
Ganz viel Erfolg und Mut wünsche ich!!!
Beste Gruesse,
Verena Winkler
Musste Hamburg leider Richtung Bruessel verlassen… wenn ich von hier aus was tun kann, bitte Bescheid sagen!
sobczak dir einen!
Vielen Dank für diese authentische Doku. Ich sehe den Kiez jetzt mit anderen Augen und verstehe die alteingesessenen Anwohner nun besser. Wie man anhand der Hafenstraße und des Park Fiction sehen kann, ist Protest nicht ohne Wirkung. Weiter so! VG, Kempi
Jetzt ist es soweit, der Film ist online zu sehen bei kanalB
-> hier
Natürlich nicht ganz so schön wie im Kino ;-)
Gibts den Film bald online. Könne jede Menge Leute, die den Film mal gucken möchten!
Danke und Gruß
Doch, (wenn auch nicht zufällig ;-) es gibt inzwischen eine Fassung mit englischen Untertiteln.
Falls jemand eine solche für eine Vorführung möchte, reicht eine Anfrage per Email an Steffen Jörg.
Sagt mal, es gibt nicht zufällig schon englische Untertitel für den Film? Ich habe eine Anfrage aus Prag bekommen, die dort im Dezember eine Ausstellung zum Thema Gentrification machen und zur Zeit das Rahmenprogramm organisieren. Sie würden gern auch Fime zum Thema zeigen, aber das würde halt nur Sinn machen, wenn es englische Untertitel gäbe.
Großartige Arbeit!
Ich habe vor kurzem einen Bericht im öffentlich-rechtlichen über St. Pauli und die Veränderungen gesehen. Dort wurden auch die Initiative und der Film erwähnt.
Es ist erschreckend, wie sich St. Pauli seitdem ich aus Hamburg weggezogen bin, immer mehr verändert. Trotz allem Kommerz auf dem Kiez war St. Pauli vor und nach den Hausbesetzungen immer ein lebenswerter Stadtteil. Wenn die Entwicklung so weiter geht, wird der Stadtteil jedoch irgendwann tot sein. Denn man sollte sich darüber klar sein, daß weder unendliche viele Büroflächen vermietet werden können noch unendlich viele Leute existieren, die horrende Mieten bezahlen können.
Macht sich von den Verantwortlichen eigentlich nie jemand Gedanken darüber, warum gute Wohn- und Kulturprojekte wo auch immer sie sind, sich meistens in Altbaugebieten mit gemischter Bewohnung befinden? Egel, ob in den Altbaugebieten in St. Pauli, Ottensen oder Eimsbüttel: man kannte die Nachbarn, grüßte sich auf der Straße und beim Einkaufen und half sich auch mal gegenseitig. All das geht mit neuartigen Bebauungsstrukturen verloren. Und das weiß man eigentlich spätestens seit den anonyomen Wohnturmbauten in den 70ern.
Aber um Gesellschaft geht es hier ja nicht. Es geht ums Geschäft… Bis die Blase platzt und nichts mehr zu retten ist, weil das Alte und Bewährte alles abgerissen ist.
Liebes Empire St.Pauli Team,
> ich habe diese Woche euren Film im Kino gesehen. Ich stamme aus dem gentrifizierten Berlin und finde euren Film sehr gut. Das Thema der Gentrifizierung ist seit einiger Zeit in meinen Fokus gerückt. Aus diesem Grund habe ich mir auch euren Film angeguckt. Ich finde, ihr habt sehr gut Recherchearbeit geleistet und ein umfassendes Bild dieser Problematik gezeichnet. Persönlich beschäftige ich mich ebenfalls mit Dokumentarfilme und weiß daher, welche enorme Arbeit ihr für diesen Film geleistet habt und ziehe meinen Hut vor eurem Projekt. Einerseits finde ich die Entwicklung, die in Berlin, in Hamburg und in vielen anderen Städten stattfindet bedrohlich, andererseits zeigt euer Film und euer Produkt an sich, dass es Menschen gibt, die sich dagegen wehren. Das animiert mich weiterzuarbeiten, um auch mit meinen Projekten etwas zu bewirken.
> Vielen Dank und weiter so!
ich möchte euch für den film danken, auch wenn ich erst seit sechs jahren im viertel wohne.ihr spracht mir aus der seele. dieser prozess der gentrifizierung und des bewohnerwechsel habe ich selbst im freundeskreis zu spüren bekommen. deswegen habe ich in meinem blog einen kleinen beitrag über euren film gepostet und hoffe, dass noch viele menschen diesen film sehen werden. es ist bitter nötig die bewohner aufzurütteln was mit ihrem viertel passieren kann, nicht nur in st.pauli sondern auch in anderen bedrohten stadtteilen und städten.
Vielen Dank für den Film – gestern lief er in Berlin-Kreuzberg auf der Straße, unmittelbar vor den dortigen „Carlofts“ (ein Haus mit „Autoaufzug“, so dass das Auto dann direkt in der Wohnung geparkt werden kann). Und da gehört der Film auch hin: Auf die Straße, so oft wie möglich, überall!
Der Film ist einmalig. Habe ihn mal wieder auf meiner Website erwähnt. Ihr habt gefehlt gestern bei der Diskussion um die HafenCity bei Subvision-Festival. Aber das ist eine andere Geschichte!
Ich hoffe, dass es machbar ist, dieses Thema dauerhaft in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.
Weiter machen!
toller film! wurde gestern in berlin-kreuzberg gezeigt.
lieber ulf, liebe alle,
wir haben den film bei vimeo haben entfernen lassen, leider mussten wir diesen formalen weg gehen, da wir nicht direkt mit der person in kontkat treten konnten, die ihn dort hochgeladen hat. wir haben den film nicht selber bei vimeo hochgeladen und finden es zum jetzigen zeitpunkt ungünstig, wenn der film online im internet zu sehen ist. generell finden wir es gut, wenn möglichst viele menschen den film zu sehen bekommen (genau deswegen haben wir ihn ja unter cc-lizenz gestellt). wir werden den film selber zu gegebenem zeitpunkt online hochladen und verfügbar machen. der grund warum wir es zum jetzigen zeitpunkt nicht so gut finden, ist folgender: wir sind gerade dabei uns mit dem film bei verschiedenen festivals zu bewerben. bei einigen dieser festivals ist es ein ausschlussgrund, wenn der film schon im fernsehn lief oder frei im internet verfügbar ist. aus diesem grund haben wir uns dazu entschieden, den film noch nicht online zu stellen.
wir hoffen das dieses vorgehen nachvollziehbar ist. zu gegebenen zeitpunkt werden wir den film wie gesagt online stellen.
solidarische grüße
steffen jörg
hi,
kurze frage, warum habt ihr/die gwa den film auf vimeo löschen lassen? (siehe http://vimeo.com/5459411)
…trotz der cc-lizenz, oder etwas wegen eines verstoß dagegen?
lg, ulf
hallo anwohner,
ja das stimmt, der film bezieht sich nur auf st. pauli süd. das war eine bewußte entscheidung. uns ist bewußt, dass es in st. pauli nord und an anderen stellen in hamburg gleiche und ähnliche prozesse gibt. es hätte allerdings den rahmen des films gesprengt weitere „fässer aufzumachen“. vielleicht ja eine idee für eine fortsetzung ;-)
viele grüße
steffen jörg
Gestern den Film im Park Fiction gesehen und war sehr begeistert. Bei vielen Statements konnte ich innerlich nur zustimmend nicken. Was mir aber auch aufgefallen ist: Leider wird nur die südliche Seite der Reeperbahn behandelt. Auch und insbesondere nördlich davon findet seit langer Zeit ein geradezu ekliger Prozess statt. Die Wohlwillstr. ist verkommen zu einem Laufsteg der jungen und hippen, in der Clemens-Schultz-Str. siedeln sich Luxus-Feinkost-Läden an und im Restaurant Jolie speist der geneigte Eppendorfer zu gehobenen Preisen und fühlt sich wie der King von St. Pauli wenn er da so selbstverliebt vorm Laden sitzt. Auch wenn auf den ersten Blick solche Läden sicherlich nicht direkt so in den Gentrification-Blickpunkt springen wie grosse Hochhaus-Bauten, so sind gerade auch solche Läden dafür verantwortlich das unser Viertel mehr und mehr zu Disneyland und dem Austob- und Aussaugviertel unserer Stadt wird.
Ich schliesse mit dem besten Zitat aus dem Film: „Alles was dumm und scheisse ist, passiert hier draussen!“ (Rocko Schamoni)
hallo,
toller film, danke! ein gedanke, der nicht zwingend in den film gehört, aber auch teil der entwicklung ist: menschen, die seit studententagen in st. pauli wohnen, ihre kinder auf schulen hier schicken und (!) sich eigentum anschaffen. man lebt in einem dilemma: teil der g-bewegung zu sein, aber auch dafür zu sorgen, dass st. pauli lebendig bleibt. und damit meine ich natürlich nicht vorrangig den wohnungskauf, aber auch. Denn es bleiben menschen vor ort, denen der stadtteil am herzen liegt, die hier alt werden wollen. vor wenigen jahren sind alle wegegezogen, sobald man kinder gekriegt hat. und man kann auf st. pauli fast keine eigentümer sein, ohne dass man stigmatisiert wird? diese undifferenzierte betrachtung stört besonders dann, wenn die konservierung einer bestimmten subbkultur als einzig wahre entwicklung von st.pauli angesehen wird. und es immer die frage, wer definiert eigentlich was noch alternativ genug ist, um das „bunte“ st. pauli zu repräsentieren. im grunde sind wir alle teil dieser bewegung, dieser veränderung, das anzuerkennen wäre schon eine erster schritt.
nochmal zu den wirklich alten st.paulianern, und das zeigt der film ja auch deutlich, wo bleiben die? auf welchem alternativen straßenfest sieht man sie? Insofern zeigt der dieser film genau das, die zerstörung der öffentlichen räume dieser menschen.
klasse film! bin erst vor ein paar monaten nach st. pauli gezogen, mir war nicht klar, was für schwerwiegende ausmaße das ganze für den stadtteil hat…
macht weiter – spread the word!!
Für mich ist St. Pauli die schönste Blume von der Welt, meine Heimat, mein geliebtes Zuhause; aber manche mögen halt die Dornen und die schmutzigen Wurzeln nicht. Tja, aber ohne die geht die schönste Blume halt kaputt und das will doch keiner außer natürlich Großimmobilien-Fritzen.
Danke für den tollen Film. Und herzlichen Glückwunsch zu Eurem großen Erfolg. Je größer Euer Erfolg desto lauter die Stimme für St. Pauli. Dafür auch vielen Dank. Weiter so! Zeigt den Film überall! Gruß von der Davidstrasse
Antje
Die Idee zum Film ist super. Allerdings ist er m.E. zu lang geraten. Um eine Aussage zu machen, hätte die Hälfte der Zeit gereicht, so ist der Film bisweilen langweilig und redundant.
Schade auch, dass der Film eine klare Grenze zwischen Brauereiviertel und „altem St. Pauli“ zieht und nicht die Grenze, die quer durchs Viertel geht klarer thematisiert. So wird das Bild eines bedrohten harmonischen alten gezeichnet, das von außen zerstört wird.
Die Mieten steigen nicht wegen dem Brauereiviertel (was der einzige, der die im Film konstruierte Grenze überschreitet, auch als „Kaüpitalismus“ thematisiert). Das eine oder andere Interview mit jenen „neu“St.Paulianern, die ihre Kinder nicht in die Schule vor Ort schicken wäre ganz nett gewesen. So ist der Film hier und da informativ im großen und ganzen aber eine vergebene Chance wirklich näher an den komplexen Gentrifizierungsprozess heranzukommen, dessen Akteure im Film sich ganz kritisch aber zu wenig selbstkritisch äußern (an dieser Stelle danke an Rocko Schamoni, der zwar nicht analytisch, aber doch Statementartig das auf den Punkt gebracht hat: Wir sind Teil des Problems und verhalten uns problematisch dazu“)
Hallo,
toller Film, vielen Dank! Ein Download wäre schön. Ihr könntet ihn z.B. über die div. Oneclickhoster verteilen oder als Torrent anbieten. Je nachdem wie groß er ist kann ich euch auch Platz auf meinem Server anbieten.
Viele Grüße
Hallo,
Ihr habt einen super Film gemacht!
Kompliment. Macht durchaus nachdenklich und ist für einige Lacher gut :-)
Moe
Gutes Projekt!
Es wäre super wenn man den Film irgendwo downloaden könnte.
Schließlich gehts hier nicht ums Geldmachen, sondern darum möglichst viele Leute für diese Problematik zu sensibilisieren.
Viele Grüße, Jan
Wow – ich war grade in eurem Film, zur Zeit behandeln wir das Thema Gentrifizierung im Unterricht in bezug auf Stadtentwicklung. Das Thema finde ich ziemlich Interessant und eure Art das Darzustellen war wirklich groß. Der Film ist eine riesen bereicherung – vielen dank dafür.
Lieb grüße Christopher
Moinmoin!
Hab grad auf Spiegelonline eber den Film gelesen und muss Euch auch ohne ihn gesehen zu haben, gratulieren!!! Bitte weitermachen !!! Ich habe bis Ende 2007 auf St.Pauli (Wohlwillstrasse) gewohnt und war und bin entsetzt ueber die brutale Verdrängung der St. Paulianer.
Ganz viel Erfolg und Mut wünsche ich!!!
Beste Gruesse,
Verena Winkler
Musste Hamburg leider Richtung Bruessel verlassen… wenn ich von hier aus was tun kann, bitte Bescheid sagen!
Hi Olaf
¡Enhorabuena por la película !
Bin Carolina aus Spanien
Viel Erfolg mit dem Film!
Weiter so!